Für Sozial- & Engagementprojekte
Sozial- und Engagementprojekte arbeiten oft projektbezogen, niedrigschwellig und mit begrenzten Ressourcen. Förderlogik bedeutet hier: kleine Fonds klug kombinieren und realistisch planen.
Typische Förderlogik
1. Mikroprojekte & lokale Fonds
Kleine Beträge, kurze Wege, realistisch für Pilotprojekte (Begegnung, Nachbarschaft, Jugendaktionen).
2. Ehrenamts- & Landesprogramme
Programme zur Stärkung des Ehrenamts, teilweise mit Eigenanteil.
3. Demokratie- & Jugendfonds
Relevant bei Teilhabe, Integration, Bildung, Demokratieförderung.
4. Stiftungen & soziale Förderer
Gut geeignet bei Zielgruppenarbeit (Kinder, Senioren, Inklusion, Armut, Teilhabe).
Schnell & niedrigschwellig starten
Wenn du erst Wirkung zeigen willst: klein beginnen, dann skalieren.
Ehrenamt & Organisationslogik
Ehrenamtsförderung
Viele Programme stärken nicht nur Projekte, sondern auch Strukturen (Qualifizierung, Koordination).
Eigenanteil realistisch
Oft 10–20 % Eigenanteil. Auch Sachleistungen und ehrenamtliche Arbeit können zählen.
Kooperationen
Schulen, Kommunen, Kirchen oder Träger erhöhen Glaubwürdigkeit und Förderchancen.
Typische Risiken & Fehler
- Projektidee zu breit („Wir helfen allen“) → unklare Zielgruppe
- Keine klare Zuständigkeit im Team
- Nachweise nicht vorbereitet (Teilnehmerlisten, Fotos, Belege)
- Datenschutz unterschätzt
- Überforderung durch zu große Fördersumme
