Checklisten: von der Idee zum sauberen Antrag
Diese Checklisten sind dafür da, dass du nicht rätst. Du arbeitest Schritt für Schritt – und hast am Ende ein Mini-Konzept + einen groben Kostenplan, mit dem Förderprogramme plötzlich „greifbar“ werden.
Checkliste 1: Startklar werden (10 Minuten)
Das ist die Grundlage für jede Fördersuche. Wenn das steht, kannst du Programme schnell filtern.
Projekt in 3 Sätzen
1) Worum geht’s konkret? 2) Für wen? 3) Was ist am Ende anders/besser? Das reicht als Start – aber es muss konkret sein.
Zielgruppe scharf stellen
„Alle“ ist keine Zielgruppe. Nenne Alter/Gruppe/Ort und grobe Anzahl. Dann passen Programme plötzlich eindeutig.
Zeitraum & Region
Start + Ende (oder „in den nächsten X Wochen“) und Region (Kommune/Landkreis/Thüringen/Bund). Das ist ein harter Filter für Förderprogramme.
Checkliste 2: Antrag vorbereiten (15–30 Minuten)
Das ist das Minimum, mit dem du seriös einreichen kannst – und mit dem wir dich schnell unterstützen können.
- Mini-Konzept: Ziel, Zielgruppe, Maßnahmen, Zeitraum (kurz & konkret)
- Grobe Kostenliste: 5–10 Positionen, mit geschätzten Beträgen
- Eigenanteil: wenn nötig (Geld, Sachleistungen, Ehrenamtsstunden)
- Organisation: Antragsteller, Ansprechperson, Kontaktdaten
- Partner: falls relevant (Kooperationen kurz benennen)
Mini-Konzept Vorlage (Copy & Paste)
10 ZeilenVorlage
- Titel: …
- Ziel: … (1 Satz)
- Zielgruppe: … (wer genau?)
- Ort/Region: …
- Zeitraum: …
- Maßnahmen: … (3 Bulletpoints)
- Ergebnis: … (woran merkt man’s?)
Typische Stolpersteine
- zu vage Ziele („wir wollen etwas Gutes tun“)
- Zielgruppe nicht konkret
- Kosten ohne Bezug zu Maßnahmen
- Projekt startet vor Bewilligung
